Freitag, 4. August 2023

Der erste Tag am Lagerplatz

Unsere 2-Persone Zelte
 Noch etwas müde von de Anstrengungen der letzten Nacht krochen nach und nach alle aus ihren Zelten. Da wir heute noch keine Versorgung mit Lebensmittelan durch das Jamboree haben, haben wir am Vortag für heute eingekauft und uns ein Frühstück (Toastbrot mit Marmelade, Nutella, Wurst und Käse) zubereitet. Anschließend haben wir die Zelte verbessert und uns ein wenig um Infrastruktur gekümmert. Wir haben das Kochmaterial gesichtet und uns einmal einen Überblick darüber verschafft. Im Anschluss gingen wir einmal die Umgebung erkunden und sahen wie sich ein Lagerplatz nach dem andern zu füllen begann.

Mittags probierten wir erstmals die Gasherde aus und kochten uns Spaghetti mit zwei verschiedene Saucen. Traditionell das erste Lagergericht ^^

Nachdem auch der GS25 am Lagerplatz besichtigt wurde, hatten wir alle weiße Ärmel gekauft um uns vor der Sonne und der Hitze zu schützen. Weiters versorgte und dieser Supermarkt für die gesamte Lagerdauer mit allem was wir brauchten. Angefangen bei Zahnbürsten über Wasser in Flaschen, Keksen und Sonnencreme bis hin zu Toastbrot und eiskühlen Getränken.

Viel mehr ist auch nicht mehr passiert da das Lager erst am nächsten Tag offiziell beginnt



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Leave Seoul

Das Jamboree-Maskotchen
 Die letzten Stunden unseres Aufenthalts in Seoul haben wir mit packen verbracht. Von einem Zimmer zum anderen wurden Rucksäcke gepackt, Zimmer aufgeräumt und die letzten Vorbereitungen für das Jamboree durchgeführt. Um 11h war dann Abmarsch in Richtung Flughafen, damit wir dort in die Busse einsteigen konnten. Nach guten zwei Stunden Fahrt machten wir dann eine Pause bei einer Raststation, wo wir von IST Mitglieder mit Wasserflaschen und Flyers begrüßt wurden. Dort haben wir unser Mittagessen und ein paar Snacks für die zweite Hälfte der Fahrt eingekauft. Nach einer klimatisierten, angenehmen und lustigen Fahrt mit natürlich einer Runde Werwolf wurden wir herzlichst am Lagerplatz von IST Mitgliedern aufgenommen. Diese haben uns dann zu unserem Schattenzelt durch das nasse Reisfeld geführt, wo wir anschließend schnell abendgegessen haben. In der Dunkelheit mussten wir dann unsere Zelte aufbauen, wo wir die nächsten 13 Nächte verbringen werden. (Anais)

IST´s helfen beim Zeltaufstellen
Zeltaufbau in der Nacht
Unser Bus mit der Nummer 5

Brücke nach Incheon





Mittwoch, 2. August 2023

Late Night Talking

Hauptstraße Hongdae
 Unser letzter Tag in Seoul und die Patrulle machte sich am Sonntagvormittag auf den Weg zur Einkaufsstraße in Hongdae. Nach etwas gemeinsamen herumschlendern und einer Pause in einem Café teilten wir uns in Gruppen auf und machten uns auf die Suche nach Essen. Dafür hatten wir Zeit bis wir uns wieder trafen und bereit waren für den Höhepunkt des Tages:





Die Karaokebar

Mit viel Enthusiasmus und natürlich unglaublichem Talent sangen wir oldies but goldies, y2k pop banger und herzergreifende Balladen. Die Zeit hätte fast nicht gereicht, dass jeder sein (größtenteils von mir) ausgesuchtes Lied singt, aber anscheinend waren die Mitarbeiter der Bar  so begeistert von unseren Stimmen, dass wir extra 30 min geschenkt bekommen haben. Meine persönlichen Favoriten waren unsere Versionen von Sign of the Times und Shallow. 


Geschäft in Hongdae

Danach gings weiter mit dem Shoppen, bis uns der Regen am Abend aufholte und wir komplett nass zum Hotel zurückfuhren. Dort mussten wir uns auf den nächsten Tag vorbereiten und den großen Rucksack für die Reise zum Lagerplatz packen. Dass alle von uns dafür länger brauchten als erwartet, hielt uns nicht ab den Tag mit einer Runde Werwolf ausklingen zu lassen. (Anna)




Der Tag danach

 Um 04:30 hieß es bereits wieder aufstehen fürs Morgengebet. Jedoch nicht verpflichtend, umso erstaunlicher ist es, dass trotzdem die Hälfte unseres Trupps das Gebet über eine weitere Stunde Schlaf gestellt haben. Das Gebet war einem frühmorgendlichen Workout ebenbürtig, welches genau wie das am Abend ablief (siehe die ausführliche Beschreibung in „Wir werden Mönche“). Direkt im Anschluss war das Frühstücksbuffett eröffnet und ich durfte währenddessen quer über das ganze Gelände laufen und die beiden Schlafmützen, welche ich Hüttenkameraden nennen durfte, aufwecken. Danach war der alltägliche Putz fällig, auf die Frage, wieso wir einen Schotterplatz mit einfachen Gebinden aus getrockneten Ästen und Bambusstielen fegen mussten, kam ein einfaches „to clear your Mind“.

Clear our Mind

Zum Ausrasten und Wettmachen des frühen Aufstehens wurde gleich darauf eine 1½ stündige Pause eingelegt, welche die meisten schlafend, ich aber Aussicht bewundernd verbracht habe. Als letzten offiziellen Programmpunkt durften wir mit den Mönchen Holzperlen-Armbänder basteln und später unsere Hütten wieder von unserer Besetzung erlösen und säubern.

Als es hieß Abschied zu nehmen trennten sich die Wege der verschiedenen Patrullen wieder und einige von uns ahnten bereits, dass die am Vortag gebastelten Lotusblüten die Heimreise nicht überleben würden. Als Ansporn es dennoch zu versuchen versprach uns Nina einen Keks für jede Lotusblüte, welche das Lager überstehen und heil in Wien ankommen würde.


10014kcal mit Herz

Eine lange Fahrt in einem dichtgedrängten Bus und mindestens zwei ruinierte Lotusblüten später kamen wir in der Seoul Station an und suchten uns unser Mittagessen in unserem ersten richtigen Supermarkt zusammen, um es im nahegelegenen Park zu verspeisen. Wegen der drückenden Hitze, hoher Luftfeuchtigkeit und ein paar Stunden ohne Klimaanlage war unsere Kleidung schnell durchnässt und wir hatten Gewissenbisse mit vielen Koreaner*innen in eine U-Bahn zu steigen, da diese kaum schwitzen und demnach nicht nach Schweiß stinken, wir einen dafür umso intensiveren Geruch ausströmten. 

Hochhäuser bei Seoul Station

Im Hotel wieder angekommen hieß es sofort unter die Dusche und in die gekühlte Lobby setzen. Dort bereiteten wir Werwolf-Karten für die für uns typischen abendlichen Runden vor und plauderten einfach nett, während Leo wie so oft jede Möglichkeit nutzte und daneben ein Mittagsschläfchen hielt.

Im Laufe des Gesprächs machten wir uns über zahlreiche Kandidaten auf der Instagramseite @tinder_jamboree lustig und kamen mit der brillanten Idee, mich, welcher keinen Instagramaccount hat, anzumelden. Als ob das nicht schon genug der Peinlichkeit gewesen wäre, gab ich die Verantwortung ganz in die Hände von Anna und Nina, welche mit sorgfältig ausgewählten Bildern und einem leicht verständlichen Text mich anmeldeten und ganz nebenbei den neuen Account @croptop.beni gründeten (die Geschichte hinter dem Namen wird für immer ein Mysterium bleiben, Spekulationen werden in den Kommentaren gerne gesehen). Währenddessen machte ich mich fertig für das Fotoshooting, um der Anmeldung den letzten Schliff mit Hilfe übertriebener Fotos zu geben. Zu sechst rückten wir in die Seitenstraßen Seouls aus, um das passende Ambiente für ansprechende Bilder zu finden. Nach wie vor habe ich keinerlei Kontrolle über diesen Account, gerade das macht das gesamte Unterfangen so spannend und lustig.

Nach einer kurzen Besprechung des Plans für morgen, welchen ich aus Spoilergründen natürlich nicht verrate, beschlossen wir die Reste des Mittagessens gemeinsam auf einem Zimmer zu essen, da mitgebrachtes Essen in der Lobby verboten ist und wir möglichst viel Geld für den morgigen Tag sparen wollten. Zusammengepfercht in einem 3er Zimmer ohne Tisch bauten wir uns eine Tafelrunde aus Betten und Handtüchern und ließen den Tag bei gemütlichem Beisammensein und ausgelassener Stimmung ausklingen. (Beni)

Samstag, 29. Juli 2023

Wir werden Mönche

 

An unserem zweiten Tag in Seoul haben wir uns auf den Weg zu einem buddhistischen Tempel etwas außerhalb der Stadt gemacht, um dort die Nacht zu verbringen. Nach einer langen Anreise in der Hitze wurden wir von einem sehr freundlichen Mönch begrüßt. Danach gab es mehrere Programmpunkte wie z.B.: das Anziehen einer traditionellen Robe, welche jeder anziehen musste, dann eine kurze Einführung in die Geschichte des Tempels und ein traditionelles koreanisches Abendessen. 

Unser Tempel hieß „Heungguksa“- Tempel und war ein Tempel der Ausgeglichenheit und Gesundheit. Welche Wirkung ein Tempel hat hängt stark von der geographischen Lage des Tempels ab. An einer Bergspitze zum Beispiel bündelt sich sehr starke Energie da wenig Fläche zur Verfügung steht. Unser Tempel war in einem sehr milden Gebirge und deshalb harmonisch und ausgeglichen. Die Geschichte des Heungguksa( 헝국사) reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück und die Legende besagt, dass ein Mönch an der Stelle des Tempels ein Schimmern entdeckt und darauf hin den Bau des Tempels in Auftrag gibt.


Jetzt aber zurück zu unserer “Tempelstay-Experience”. Als erstes haben wir uns in unseren Quartieren eingerichtet und die Roben angezogen. Nach dem Abendessen gab es eine Glockenzeremonie bei der die Glocke 33 mal geläutet wird um somit alle 33 Teile des Universums für uns vor dem Gebet zu öffnen. Dies geschieht jeden Abend um 18:30 per Hand. Da wir 32 Personen waren durfte auch jeder einmal läuten.

Dann ging es weiter zum abendlichen Gebet. Wir haben alle einen kleinen Polster bekommen den wir uns vor die Füße gelegt haben und dann geht es auch schon los. Der Mönch der betet steht in einem Tempel (Schrein) etwas weiter weg von uns und schlägt während dem Gebetsgesang mit einem Klangholz auf eine Trommel. Beim Beten werden die Hände gefaltet und die Fersen zusammen gestellt. Man macht abwechselnd eine halbe und später eine ganze Verbeugung bei der man sich zuerst mit den Knien, dann mit den Ellenbogen und zuletzt mit der Stirn auf den Boden legt. Diese ganze Verbeugung wird am Ende des Gebets um die 50 mal wiederholt. Nach dem etwa 40 minütigen Gebet waren wir alle etwas außer Atem und dann gab es zum Abschluss des ersten Tages eine Fragerunde mit dem Mönch.

 Nach dieser sehr informativen Fragesession waren wir schon ziemlich müde und konnten uns nun endlich auf die Zimmer begeben. Zum Schlafen gab es traditionell eine dünne Matte, die auf den Boden gelegt wird und eine dünne Decke um sich zuzudecken. (Nina)










Kyeong bok Palast, Palastmuseum und Seoultower

Kyeong bok Palast

Heute den 27.6 war einer unserer entspannten Tage. Nachdem wir alle noch etwas müde waren, kam uns das Frühstück, welches wir erst von 9:30-10 genießen durften, zu gute. Nachdem wir uns fertig gemacht hatten, waren wir bereit den gestrig erstellten Plan in die Tat umzusetzen. Doch nicht jede Patrulle hatte die gleiche Idee. 






Wir, also die 10014Kcal waren mit der Patrulle von Vero den Nousettes unterwegs. Als erstes ging es ganz gemütlich, nach einer Fahrt von vier Stationen, zu dem alten Kyeong bok Palast und dessen Gärten. Uns wurde sie Chance gegeben, ein traditionelles Gewand anzuziehen und damit auch durch den Gärten zu spazieren. Ein paar haben diese genutzt und sich wie im alten Korea gefühlt. Leider ging diese Erfahrung schnell zu Ende, da die Kleidungsstücke wieder zurückgegeben werden mussten. 

Traditionell koreanische Kleidung

Nach einer kurzen Überlegungspause, haben wir beschlossen uns patrullenweise zu spalten. Die Nousettes sind zu einem der großen Märkte gefahren, während wir uns zu dem kleinen aber feinen seven Eleven aufmachten um unseren Hunger und Durst zu stillen. Als dies erledigt war, ging es schon weiter zum "National Korean Palace Museum". In diesem konnten wir die Geschichte und den Ursprung des Palastes und deren ehemalige Bewohner, sowie einen Teil der Entstehungsgeschichte von Korea erkunden. Danach ging es mit einem kurzen Abstecher beim Hotel zum Seoultower auch genannt Namsam Tower, welcher sich auf einem der naheliegenden Bergen befindet. 


Seilbahnfahrt zum Seoul Tower
Dort traffen wir auf die Zotters und auch wieder die Nousettes. Nur wo ist die letzte Patrulle aus Schokoladistan geblieben? Das fragten sich jedenfalls wir und auch die Leiter. Wenig später stellte sich heraus, das die gesuchte Patrulle, die Kuhflecken, versehentlich einen Bus nach oben genommen hatten und wir dadurch noch unten an der Seilbahn standen. Schnell wurde alles zusammengepackt und ab in die Gondel mit uns. Den Sonnenuntergang hatten wir leider verpasst und durften diesen nur noch aus der Gondel genießen. Oben am Berg angekommen trafen wir auf mehrere Pfadfindergruppen, Darunter: USA, UK, Slowenien, Taiwan, Deutschland, Schweiz und Dänemark. Viele tauschten auch schon Halstücher aus, was unseren Trupp in bunten Farben erstrahlen lies. Leider mussten wir etwas länger warten bis wir auf den Tower hinauf konnten, aber dieses hat sich definitiv gelohnt. Wir bekamen einen
Seoul Tower
wunderschönen Rundblick über das nächtliche Seoul und konnten uns mit anderen Pfadis austauschen. Nach einer halben Stunde, aber ging es schon wieder hinab vom Tower. Unsere geplante Fahrt mit der Gondel, wurde vor ein kleines Problem gestellt, da eine wirklich wirklich lange Schlange davor stand. Also haben wir uns kurzerhand entschieden zu Fuß hinunter und dann auch ins Hotel zu wandern. Der Weg war sehr schön und hatte einen leichten mystischen Eindruck. Um etwa 23:30 kamen wir müde und etwas erledigt, nach noch einen kleinen Zwischenstopp bei einem 24h Markt, im Hotel an. Da hieß es dann nur noch, fertig machen und schlafen gehen, um beim nächsten Abenteuer auch wieder munter zu sein. (Lara)

Pfadfinder und Pfadfinderinnen aus aller Welt

Kyeong bok Palast

Kyeong bok Palast

Kyeong bok Palast

Seoul Schriftzug

Pavillon beim Seoul Tower

Ausblick Seoul Tower


Anreise

 Und da war er nun endlich, der große und langersehnte Tag. Am Dienstag den 25. Juli 2023 war es dann endlich soweit. Pünktlich um 8:30 hat sich der gesamte Trupp vor dem Terminal 1A getroffen. Ohne Komplikationen konnten wir alle einchecken und unsere großen Rucksäcke abgeben. Ebenso brauchten wir auch die Sicherheitskontrolle problemlos hinter uns. Im Anschluss machten wir es uns im Gate D23 gemütlich und warteten nicht lange, bis schon unser Boarding gegen 10:40 bereit war. 




Abendessen bei China Airlines
Doch dann, konnten wir aufgrund schlechter Wetterbedingungen nicht starten. Das Warten kam einem wie eine Ewigkeit vor. In dieser Zwischenzeit dürften die Trupps (Schokoladistan und Südbahn) untereinander Plätze tauschen, da wir doch teilweise recht verstreut voneinander unsere Plätze hatten. Damit die Wartezeit ein bisschen schneller vergeht wurde uns dann auch ein kleiner Snack und Getränke angeboten. Nach gut 2 Stunden, konnte es dann aber endlich losgehen. Bis auf ein paar leichte Turbulenzen war der Flug, trotz seiner 12 Stunden gut zu verkraften und angenehm. Vor allem der Bildschirm mit der großen Auswahl an Spielen, Filmen und Serien hat es den meisten angetan. Schließlich muss man sich irgendwie die Zeit vertreiben, abgesehen von essen und schlafen. Das Essen war zur Überraschung vieler besser als gedacht. Zu viel darf man sich nun aber auch nicht erwarten, es ist eben noch immer Flugzeugessen. Da bei Langstreckenflügen es natürlich auch wichtig ist sich der Zeitzone anzupassen wurden dann auch alle Fenster geschlossen, sowie das Licht in einem rosa, orangene Ton gedimmt, bis es schließlich vollkommen abgedreht wurde, sodass man auch wirklich die Chance hatte in einer angenehmen Atmosphäre zu schlafen. 

Frühstück
Nach einer langen Zeit näherten wir und dann schließlich Taipei, von wo aus unser Flug nach Seoul ging. Alles war bereit zu Landung, der Pilot setzte an doch kurz bevor wir den Boden berührt hätten, zog er das Flugzeug nochmal mit enormer Kraft nach oben. Das Gewackel hat so einigen den Magen etwas verdreht. Durch zu starken Gegenwind konnte der Pilot nicht sicher landen und so kam es dazu, dass wir weitere 10 Minuten in der Luft verbrachten, bevor wir dann anschließend um etwa 7:28 sicher  in Taiwan landeten. Unser Anschlussflug wäre planmäßig schon früher losgeflogen, glücklicherweise konnte aber durch unseren verspäteten Start geregelt werden, dass das Flugzeug auf uns, sowie auch Schweizer Pfadfinder die im selben Flieger wie wir waren, wartete. In Taipei ging dann alles recht flott. Ausgestiegen, nochmal durch die Sicherheitskontrolle, eine Rolltreppe rauf, zügig rüber zum Gate und ab zum Boarding für den Flug, in welchem sich zufälligerweise dann auch deutsche Pfadfinder befanden. 


Incheon Airport


Nach dem vorherigen 12 Stunden Flug konnten uns die 2 Stunden Richtung Seoul nichts mehr antun. So verging die Zeit und so waren wir dann auch schon tatsächlich dort. Am Incheon Airport, in Korea. Nach dem Ausstieg, sammelte sich der gesamte Trupp und alle mussten eine Arrival Card ausfüllen. Die Schlange bis zum zugehören Schalter wurde immer länger. Nicht nur Touristen und Einheimische, sondern auch Pfadfinder aus anderen Ländern sind uns dort schon begegnet. Wie z. B. Schottland, England, Niederlande und Equador. Nachdem die Einreise nun offiziell erledigt war, konnten alle ihr Gepäck abholen. Nichts ging verloren, all das Gepäck hat es heile in den Flugcovers wieder zu seinen Besitzern geschafft. Am Flughafen wurden wir dann herzlichst mit einer WSJ 2023 Österreich Flagge in Empfang genommen. 



Unser Hotel Dongdaemun
Gregor (ein ganz wichtiger Organisator, der für die Patrullenbetreuer zuständig ist) hat uns dann den weiteren Ablauf erklärt, jedem eine Taxi Karte und eine U-Bahnkarte überreicht und uns auch zum Hotel gebracht. Dieses haben wir mit 2 U-Bahn Linien und ein bisschen Fußweg gegen 16:15 erreicht. Auch dort wurden wir wieder von einem Teil des österreichischen Kontingents herzlichst empfangen und nach ein paar einleitenden Worten bekamen wir endlich die Karten für die Zimmer. Bis um 18:30 konnten wir dann auf unseren Zimmern entspannen und erst mal zu Ruhe kommen. Dann durften wir alle in mindestens 3er Gruppen ausschwärmen und uns selbstständig Essen organisieren. Das war recht einfach, da in der Nähe vom Hotel wirklich viele Shops, Restaurants und Supermärkte sind. Die Abmachung, das wir uns alle was organisieren und dann im Park uns gemütlich hinsetzen, ist nicht so ganz aufgegangen, da wir vom Regen überrascht wurden. Dafür gab es dann um 20:15 eine Besprechungsrunde in der Lounge, welche sich im 3. von insgesamt 22 Stockwerken befindet. Als alles geklärt war im Trupp, hat sich noch jede Patrulle gesammelt um das Programm der nächsten Tage nochmal genauer zu besprechen. Dann ging es auch schon für die meisten auf ihr Zimmer, denn um 22 Uhr ist Nachtruhe.

Wir sind alle schon ganz gespannt, was für Abenteuer wir alle in den nächsten Tage so erleben werden. (Fiona)

Es geht Richtung Österreich doch davor...

 Es ist soweit und der Abreisetag ist angebrochen. Pünktlich um 7:30 sollten wir beginnen Richtung Flughafen zu fahren also war davor noch e...